Arbeitskreis zur Erforschung der nationalsozialistischen "Euthanasie" und Zwangssterilisation
Programm der Frühjahrstagung in Wehnen 9. Bis 11. Mai 2003
(Niedersächsisches Landeskrankenhaus Wehnen Anschrift, Wegbeschreibung)
Schwerpunkt der Frühjahrstagung: Die großflächigen Verlegungen August 1941 - Anfang 1944
Diese Phase der NS-,,Euthanasie" ist immer
noch sehr unübersichtlich. Von welchen Abgangsorten gingen wann, warum,
wie und wohin Verlegungen aus? Durch das Nebeneinanderstellen der bislang
bekannten Verlegungen - exemplarisch für den Nordwesten - in Form
von Kurzreferaten hoffen wir, weitere gezielte Forschungsansätze zu
finden.
Geplanter Verlauf der Tagung
Freitag, 9. Mai
Anreise und Begrüßung, Grußwort
des NLKH Wehnen
Die Arbeit des Gedenkkreises Wehnen,
Frau Edda Minssen, Bad Zwischenahn
Die Gedenkstätte ,,Alte Pathologie"
im Werden,
Frau Edda Minssen, Dr. lngo Harms
Führung über das Gelände des Niedersächsischen Landeskrankenhauses Wehnen, N.N.
Abendveranstaltung: (Öffentlicher
Vortrag):
Die Einordnung des Hungersterbens in Wehnen
in das nationalsozialistische ,,Euthanasie"-Programm,
Dr. Ingo Harms, Oldenburg
Sonnabend, 10. Mai
Die Arbeit des Bundes der ,Euthanasie"-
Geschädigten und Zwangssterilisierten e.V. ,
Frau Margret Hamm, Detmold
Themenblock „großflächige Verlegungen":
Den Referaten und ihrer Diskussion wird Zeit vom Vormittag bis zur Kaffeepause am Nachmittag gegeben. Sinnvoll ist, die Abgangsorte nach Regionen zusammenzufassen. Im folgenden die Regionen und Referenten, soweit sie schon fest stehen:
Westfalen: Dr. Bernd Walter, Rheinland:
Dr. Uwe Kaminsky, Hamburg: Dr. Michael Wunder,
Schleswig-Holstein: Dr. Harald Jenner,
Berlin/Brandenburg: Dr. Thomas Beddies.
Nach der Kaffeepause:
Fahrt zur ehemaligen Krankenhaussonderanlage
„Aktion ,Brandt" in Huntlosen
Sonntag, 11. Mai
Weitere Vortrage und Referate, die von
den Teilnehmerlnnen nach Erhalt der Einladung eingebracht wurden.
Planung der nächsten Herbsttagung
in Gütersloh